Stromerzeugung mit Solarmodul für’s Büro – ein Erfahrungsbericht

Seit Juli habe ich ein Solarpanel zur eigenen Stromerzeugung im Einsatz. Da ich mehrfach angesprochen wurde, welche Erfahrungen ich mit der eigenen Stromerzeugung gemacht habe, gebe ich dir heute einen kurzen Überblick:

  • An Tagen mit durchgängigem Sonnenschein (z.B. im August) konnte ich mit einem Solarmodul (190-Watt) meinen Akku (knapp 1 kWh) vollladen und gleichzeitig Strom verbrauchen.
  • Ab Mitte September ist es aufgrund des Sonnenstandes an meinem Bürostandort aber extrem schwierig geworden, genug Sonne einzufangen. Ich musste schon vorher 3-4 Mal täglich die Position des Solarpanels ändern (da sich die Sonne im Laufe des Tages ja dreht). Aufgrund der umliegenden Bäume und dem niedrigen Sonnenstand hatte ich dann aber immer mehr Schatten als Licht.
  • Trotzdem konnte ich bis Ende Oktober mein Handy ausschließlich mit selbst erzeugtem Strom aufladen!
  • In den dunklen Monaten werde ich meine Powerstation erst mal als Notstromaggregat betreiben und ab und zu mit Ökostrom aus der Steckdose laden. Falls also mal die Lichter in Wiesbaden ausgehen, bleiben meine Rechner noch ein bisschen am Laufen 🙂

Resumée:

Ich hatte nie den Anspruch, meinen kompletten Strom selbst zu erzeugen, das Solarpanel sehe ich als sinnvolle Ergänzung. Mein Respekt vor nachhaltiger Stromerzeugung ist durch meine bisherigen Erfahrung jedoch definitiv gestiegen.